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New York - J.R. Ewing ist tot: Larry Hagman, der als fieser Ölbaron in der Fernsehserie „Dallas“ Weltruhm erlangte, ist am Freitagabend in Texas gestorben. Ungeachtet seines Alters von 81 und einer Krebserkrankung drehte er fast bis zuletzt an der zweiten Staffel der Comebackserie. Hagman starb umgeben von seiner Familie und Freunden in einem Krankenhaus in Dallas - nur 50 Kilometer von seinem Geburtsort Fort Worth entfernt. „Larry war zurück in seinem geliebten Dallas, wo er wieder die Kultrolle spielte, die er am meisten liebte“, schrieb die Familie gestern auf der Internetseite des „Dallas“-Ekels. „Es war ein friedlicher Abschied, genau wie er es sich gewünscht hatte.“ Hagman war 59 Jahre mit der Schwedin Maj Axelsson verheiratet. Das Paar hat eine Tochter, einen Sohn und fünf Enkeltöchter. Hagman liebte die J.R.-Rolle, wie er vor wenigen Monaten in einem Interview sagte: „Ich will noch 13 Jahre Dallas spielen. Dann bin ich 94 und dann ist es vorbei.“ Er könne sich nicht dagegen wehren: „Es ist eine wunderbare Rolle, ich verdiene viel Geld damit, kann um die Welt reisen - und es ist einfach. Ich kenne die Rolle. Er ist ein Womanizer, eine Ratte. Aber er hat viel Spaß.“ Er wolle gar nicht aufhören: „Ich werde J.R. sein, bis ich sterbe.“ Hagman litt an Rachenkrebs, wie er im vergangenen Jahr mitteilte. Dennoch spielte er in der neuen Serie „Dallas“ wieder die gleiche Rolle, mit der er seit 1978 Fans rund um den Globus gewonnen hatte. Nur noch etwas raffinierter. Zu Beginn der ersten Folge des neuen „Dallas“ sitzt Hagman von Krankheit schwer gezeichnet in einem Stuhl, dem Anschein nach nicht in der Lage, auf die Worte seines treuherzigen Bruders Bobby zu reagieren. Doch kaum ist Bobby weg, springt er auf und organisiert neue Intrigen. Privat war Hagman vom hinterhältigen Geschäftsmann weit entfernt: Freunde schildern ihn als warmherzig und witzig. Erst im Herbst gründete er eine nach ihm benannte Stiftung, die die künstlerische Bildung von benachteiligten Kindern in Dallas fördert. Und an Öl glaubte er auch nicht: Hagman machte Werbung für Solarenergie, genauer gesagt für eine deutsche Firma. |
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