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Hilden - Blutbad in der Nachtschicht: Ein bisher völlig unauffälliger Arbeiter hat in einer Fabrik in Hilden bei Düsseldorf mit zwei Pistolen gezielt auf seine Kollegen geschossen und vier Männer verletzt. Anschließend tötete sich der 38-jährige langjährige Werksmitarbeiter selbst. Die Hintergründe der Tat, die am Freitagabend zum Schichtwechsel geschah, waren auch gestern nach Dutzenden Zeugenbefragungen unklar. „Bisher können wir kein plausibles Motiv erkennen“, sagte Staatsanwalt Matthias Ridder. „Es deutet alles daraufhin, dass es gezielt war.“ Ein Amoklauf mit wahllosen Opfern sei die Tat daher nicht gewesen. Der nicht vorbestrafte, als umgänglich geltende und kinderlose Arbeiter war nach einer Woche Urlaub am Freitag wieder in die Fabrik gekommen. Am Werkstor sprach er zunächst einen Kollegen namentlich an, schoss plötzlich los und verletzte ihn schwer. Dann ging er in die Kantine und feuerte durch eine Glasscheibe drei Mal auf Kollegen seiner Schicht, die im Raucherbereich saßen. Insgesamt habe der Mann neun Schüsse abgegeben. Der Betrieb hat am Standort in Hilden 900 Mitarbeiter und produziert dort Hygieneprodukte und Spezialfolien. (avs) |
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