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Frankfurt am Main - Der Skandal um Missbrauchsfälle an katholischen Schulen ist noch lange nicht vorbei, da erschüttert ein weiterer Fall Deutschland: Auch an der Odenwaldschule in Ober-Hambach (Hessen) wurden Schüler gezielt missbraucht! Täter waren offenbar nicht nur Lehrer, sondern auch der Leiter der Schule, die sich in freier Trägerschaft befindet. Laut „Frankfurter Rundschau“ wurden Kinder und Jugendliche dort als „sexuelle Dienstleister“ für ganze Wochenenden regelrecht eingeteilt und zu Oralverkehr gezwungen. Einzelne Pädagogen hätten auch ihren Gästen Schüler zum sexuellen Missbrauch überlassen. Lehrkräfte hätten Schutzbefohlene geschlagen, mit Drogen und Alkohol versorgt oder beim gemeinschaftlichen Missbrauch eines Mädchens nicht eingegriffen. „Was kommt da bloß noch alles ans Tageslicht?“ - diese Frage beschäftigt mittlerweile die ganze Republik. Schulleiterin Margarita Kaufmann gestern in den Medien: „Es ist für mich eine Tatsache, dass hier mindestens seit 1971 sexueller Missbrauch stattgefunden hat.“ Die Rede ist von 50 bis 100 betroffenen Schülern. Die Schule spricht den Opfern ihre Solidarität aus und bittet um Entschuldigung: „Ihr Mut ist uns heute bedingungslose Verpflichtung, das Geschehene aufzuarbeiten und uns unserer Geschichte zu stellen.“ 1963 war die Eliteschule zur UNESCO-Modellschule für Reformpädagogik ernannt worden. Zu den ehemaligen Schülern gehören Persönlichkeiten wie der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit. Auch ein Sohn von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker ging dort zur Schule. Erste Vorwürfe gegen den langjährigen Rektor Gerold Becker, der die Schule von 1971 bis 1985 leitete, wurden nach Angaben der Schule schon 1998 auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Die Taten seien damals aber bereits verjährt gewesen. (red) |
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Ü-30-Party, Camera, Passau 16 Bilder (Donnerstag) |
Saison-Opening, Disco empire, St. Martin /Oö 19 Bilder (Mittwoch) |
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| (09.09.2010) ADAC Schulwegsicherheit Am 15. September ist Schulanfang. Dann beginnt für rund 109 000 ABC- Schützen in Bayern der Ernst des Lebens. Sie müssen sich dann erstmals im Leben allein im Straßenverkehr zurechtfinden. Jedes Jahr passieren immer wieder schwere Unfälle, bei denen Kinder auf dem Schulweg zu Schaden kommen. Um das zu vermeiden, informiert der ADAC, wie ihr Kind am sichersten zur Schule gelangt. |
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