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von SEBASTIAN DAIMINGER Es war ein langer, harter Kampf für das Mobbing-Opfer Ute P. Am Montag nahm das Martyrium der Caritas-Angestellten endlich ein Ende. Beim Prozess vor dem Passauer Arbeitsgericht entschied ein Richter: Die Caritas muss an die Wäschereiarbeiterin 17 000 Euro zahlen! Vorausgegangen waren schwerste Mobbing-Vorwürfe gegen die Sozialeinrichtung. Insbesondere Vorgesetzte bei den Donauhof-Werkstätten sollen die junge Frau jahrelang schikaniert und in der Folge psychisch sowie körperlich krank gemacht haben. Erst vor einigen Wochen hatte die Caritas-Leitung der Mitarbeiterin inmitten der juristischen Auseinandersetzungen die Kündig ausgesprochen. Zur Begründung hieß es: Krankheit! Die AS berichtete mehrmals über die fatalen Zustände. Die Caritas bestritt die Vorwürfe stets vehement - versprach öffentlich aber Aufklärung. Nun landete der Fall von Ute P. nach langem Gezerre vor dem Passauer Arbeitsgericht. Dort schloss man die Akte offiziell mit einem Vergleich: Das Mobbing-Opfer erhält 17 000 Euro Abfindung - die Caritas muss zahlen! Mehr als ursprünglich gedacht: Der Anwalt des Opfers hatte in seiner Klageschrift „nur“ 10 000 Euro Schmerzensgeld gefordert. Jedoch beteuerte Ute P. immer wieder, es ginge ihr nicht um das Geld, sondern um ihren Arbeitsplatz. Diese Hoffnung zerschlug sich aber trotz Erfolg vor dem Arbeitsgericht, denn das Beschäftigungsverhältnis endet zum 31. März. Vor allem für die Caritas schien eine weitere Zusammenarbeit nach den vielen Vorfällen offenbar nicht mehr für möglich. Angehörige des Mobbing-Opfers verfolgten den Prozess. Auf AS-Anfrage sagten sie: „Das Gericht hat in diesem Fall fair geurteilt und verstanden, dass es hier wirklich um Mobbing ging!“ Interessantes Detail aus dem Prozess: Die Caritas wollte offenbar erwirken, dass über den pikanten Fall nicht weiter berichtet wird. Ute P. lehnte es allerdings ab, sich einen „Maulkorb“ verpassen zu lassen. |
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Passauer Herbstdult, 3. September, Messegelände Passau-Kohlbruck 21 Bilder |
Ü-30-Party, Camera, Passau 16 Bilder (Donnerstag) |
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| (07.09.2010) Auswirkungen Doppelter Abiturjahrgang Für die rund 67000 Abiturienten des Doppelabiturjahrgangs G8/G9 wird sich nächstes Jahr die Frage stellen, wie ihre berufliche Weiterbildung nach dem Gymnasium aussehen soll. Abiturienten, so heißt es, stehen beruflich alle Wege offen. Doch wie ist die Situation, wenn doppelt so viele von ihnen ins Berufsleben starten? |
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